Campen mit Hunden

Tipps und Tricks für den perfekten Urlaub mit Hunden

Unsere liebsten Fellnasen machen uns das Reisen nicht immer leicht. Flugreisen sind leider fast unmöglich, lange Autofahrten oft eine Qual und in den meisten Hotels sind keine Tiere erlaubt. Bleibt also nur noch Balkonien oder den geliebten Vierbeiner während des Urlaubs in Obhut zu geben? Absolut nicht. Denn das Wohnmobil bietet nicht nur einen Kompromiss, sondern erfüllt sämtliche Bedürfnisse beiderseits. Damit der Urlaub mit dem rollenden Zuhause aber tatsächlich reibungslos abläuft gibt es einige Dinge zu beachten. Lesen Sie jetzt wie Campen mit Hunden unkompliziert funktioniert.

Inhaltsverzeichnis

Fahrzeugauswahl

Die generellen Argumente, die für eine Miete oder einen Kauf sprechen, können in diesem Blogbeitrag nachgelesen werden. Wenn Sie häufiger mit Ihrem Vierbeiner verreisen wollen, sollten Sie sich vor der Entscheidung überlegen, wie viel Platz Ihr Hund in Anspruch nimmt. Campen mit Hunden ist schließlich auch eine Platzfrage. Folgende Fragen sind hierbei relevant: Wo wird mein Hund schlafen? Wie viel Platz brauchen die Hundeutensilien? Hat das Fahrzeug einen internen Zugang zur Garage? Hat das Fahrzeug einen Außenanschluss für Wasser um den Hund zu reinigen?

Reiseplanung

Dem Reisestart sollten ein paar Planungsschritte vorausgehen. Schritt eins ist das Reiseziel. Essenzielle Fragen sind an dieser Stelle: Wie weit ist es bis zu meinem Ziel? Muss eventuell aufgrund der Länge der Fahrt in Etappen gefahren werden? Sind auf den Campingplätzen Hunde erlaubt? Muss möglicherweise eine extra Gebühr für Hunde bezahlt werden? Wie wärmeempflindlich ist mein Hund? Dann ist auch der Reisezeitpunkt entscheidend. Statt Mitte August sollten Sie dann eher Ende September ans Mittelmeer fahren und so können Sie auch gleichzeitig leere Campingplätze genießen. Sind diese Fragen geklärt, geht es an die Vorbereitung. Als ersten Schritt sollten Sie genügend Wasser und Futter für Ihren Hund einplanen. Besonders für längere Fahrten ist dies wichtig. Hierbei sind faltbare Hundenäpfe und portable Hundewasserflaschen sehr empfehlenswert. Die nehmen wenig Platz weg und fallen kaum ins Gewicht. Auch die sichere Unterbringung des Hundes während der Fahrt ist immer wieder ein Thema. Sicher, einigermaßen platzsparend und bequem sollte die Hundebox sein. Je nach Größe des Hundes empfiehlt sich hierbei die Unterbringung in der Garage des Wohnmobils. In vielen Ahorn Camp Modellen kann durch die Türe unter dem Bettbereich die Garage erreicht werden.

Informieren Sie sich vor dem Reisen auch unbedingt über die rechtlichen Bestimmungen. Hier sollten vor allem Besitzer von sogenannten „Listenhunden“ ein besonderes Augenmerk auf länderspezifische Regelungen legen. Es gibt auch einige allgemeine Regelungen zu beachten. So ist beispielsweise in der Schweiz die Einfuhr von kupierten Hunden verboten und in Österreich besteht in manchen Bundesländern Maulkorbpflicht. In Schweden muss der Hund vorher beim Zoll angemeldet werden. Empfehlenswert ist bei Reisen ins südliche Europa den Hund vor den sogenannten Mittelmeerkrankheiten zu schützen. Außerdem ist es Pflicht, dass jeder Hundebesitzer einen EU-Heimtierausweis für sein Haustier mit sich führt. Also nicht nur an den Ausweis für Sie und Ihre Liebsten denken, sondern auch immer den Haustierausweis einstecken. Auch etwaige Regelungen wie eine Impfung oder eine Chippflicht in einigen Ländern lassen sich durch vorheriges Recherchieren ausfindig machen.

Wenn Ihr Hund den Camper noch nicht kennt, ist es eine gute Idee, bereits zwei Wochen vor Reisebeginn anzufangen, den Hund an das Wohnmobil zu gewöhnen und auch das Fahren im Wohnmobil zu üben.

Stell- und Campingplätze

Wenn Sie mit Ihrem Hund auf einem Stell- oder Campingplatz angekommen sind, gibt es ebenfalls ein paar kleine Grundregeln zu beachten. Zum einen sollten Sie Ihren Hund immer an der Leine führen. An vielen Campingplätzen herrscht Leinenpflicht für Hunde. Am eigenen Stellplatz gibt es einige hilfreiche Gadgets wie eine faltbare Umzäunung oder ein DogSitter Hundeleinenblech, das sich leicht unter den Reifen befestigen lässt, damit Sie ihren Hund sicher frei laufen lassen können. Alternativ gibt es auch Bodenanker, um die Leine zu befestigen. Vorsichtig sollten Sie auch sein, wenn Sie Ihren Hund alleine im Wohnmobil lassen, denn es wird dort mit der Zeit genauso heiß wie in einem Auto. Wichtig hierbei ist ein schattiger Stellplatz und geöffnete Dachluken.

Angekommen am Ziel möchten Sie natürlich gerne Ihren Hund überall hin mitnehmen. Um herauszufinden, wo der beste Hundestrand, das hundefreundlichste Restaurant oder eine Hundewiese ist, gibt es hilfreiche Apps. Einige davon sind hier aufgelistet:

  • Dog´s Places
  • Hundestrände
  • Pets on Tour

Wo schläft mein Hund

Am besten ist es, wenn der Hund einen fest zugewiesenen Platz im Wohnmobil erhält. In Reisemobilen, die einzelne Längsbetten haben, bietet sich ein Platz zwischen den Betten an. Ansonsten ist der Fußraum im Fahrerhaus auch eine Option, sollte das Fahrzeug längere Zeit stehen. Tagsüber ist der Platz vor dem Wohnmobil auch ein beliebter Liegeplatz für die Fellnasen. Hierbei sollte auch immer auf ausreichend Schatten und auf eine Schale Wasser in Reichweite des Hundes geachtet werden. Am besten legen Sie auch ein altes Handtuch bereit, damit Sie Ihrem Vierbeiner kurz den Sand oder Dreck von den Pfoten wischen können, bevor dieser ins Wohnmobil kommt.

Beachtet man einige Dinge im Umgang mit dem Hund während des Campingtrips und bereitet sich gut auf den gemeinsamen Urlaub vor, wird ein Urlaub gemeinsam mit dem Hund zu einem wahren Traumurlaub. Ohne große Sorgen und ohne Stress genießen Sie nicht nur Ihren Urlaub, sondern auch die Zeit mit Ihrer ganzen Familie, inklusive Hund. Somit ist Campen mit Hunden leicht gemacht.

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